Kapitel 1
"Mist! Ich habe schon wieder in der Schule mein Schlüssel vergessen!" schimpfte ich mit mir selbst auf den Weg durch den Schulflur entlang bis zum Klassenzimmer.Manche würden mich für verrückt halten oder für bekloppt aber zum Glück ist die Schule verlassen(eigentlich sieht es total grusselig aus.So alleine im Gebäude zu laufen!).
"Das passiert mir auch ständig!" schimpfte ich laut mit mir selber.Hallo,darf ich mich euch vorstellen? Ich heiße Nanaka Ozana und bin ein Mitteldurchschnittliches Mädchen das eine Realschule besucht.Seit ich denken kann, lebe ich seit meiner Geburt in diesen Dorf.Hier ist es schön ruhig,manchmal sehr lebhaft und alle Dorfbewohner sind sehr freundlich.Wir leben außerhalb der Stadt,ein Tagesmarsch von schätzungsweise, fünf Tage.Ich war noch nie bis auf den Wald,soweit raus gegangen und im Grunde würde ich mich total verlaufen(lach).Ich lebe alleine in mein kleines Haus und Geld verdiene ich nur beim aushelfen der meisten Händler.Manchmal frage ich mich wie es ist,Eltern und Geschwister zu haben."Aha!Da bist du also!"auf den Lehrerpult lag der Schlüssel von mir."Und ich dachte schon,dass mein Schlüssel auf den Schulweg rausgefallen ist".Kicherte ich und verstaute ihm diesmal in meiner Schultasche.Dann verlies ich das komplette Gebäude und ging zufrieden nachhause.Auf den Heimweg bekam ich großen Hunger und dabei steuerte ich gerade wegs auf den nächst besten Imbissbude."Hallo, was darf es sein?"fragte der Verkäufer ganz nett.Ich bestellte natürlich Pommes mit Mayonaise und bekam sofort meine kleine Bestellung.Ich setzte mich neben der Bank und aß erstmal meine Pommes.Dabei beobachte ich meine Umgebung und musste feststellen, das die Imbissbude direkt im Park steht.Es ist echt lustig zu beobachten wie ein Mann versucht seinen Hund zu dressieren (Der Hund sieht verdächtigt nach einen Pudel aus) dabei musste ich echt das lachen verkneifen weil er so schon verärgert ist.Ich schaute etwas weiter rechts und beobachte den kleinen Spielplatz.Da versucht ernsthaft die Mutter des Kindes, den Eisfleck aus den Kleid zu entfernen, sehr Ulkig.Lachend werfe ich den leeren Plastikteller in den Abfalleimer und wollte eigentlich weiter gehen doch mir gefiel der Angst einflößende Schrei nicht.Ich drehte mich um und sehe wie ein Riesenwolf und ein Riesenvogel gegeneinander kämpfen.Es sieht so aus als wenn der Gigantische Vogel gewinnt aber der Wolf schnappt nach seinen rechten Flügel und wirbelt mit aller Kraft den Vogel gegen einen Baum.Es machte Knack und anscheinend kann der Vogel vor Schmerzen nicht mehr fliegen doch schon brauste der Wolf auf den Vogel zu und zerbricht den Brustkorb des Tieres.Der Vogel japst nach Luft und bleibt regungslos auf den Boden liegen."Ich könnte dir den Hals zerreißen oder dein Herz zerreißen, wenn du mir nicht sofort verrätst wo der Saphir sich befindet!"hechelt der Wolf."Ich werde es dir bestimmt nicht verraten wo es sich befindet, Wolf"flüstert der Vogel mit seiner letzten Kraftreserven bevor er stirbt."Tzzz,so wie es aussieht ist das Dumme Tier gestorben.Was mache ich jetzt bloß? ?"fragt er sich und schleckt die Tatzen ab."Na, was solls! Dann verwandle ich mich eben zurück"kaum hat er den Satz beendet schon schrumpft das gigantische Wesen in ein Junge.Der Braunhaarige ist in etwa 1,85 cm groß,Schulterlange Haare jedoch drei Haarsträhnen spitz hoch abstehen, schlank, sportlich, hat anscheinend blaue Augen und schaut sehr grimmig.Er sucht anscheinend etwas und wühlt hastig in seiner Hosentasche rum (Ich dachte immer, das Werwölfe, wenn die sich zurückverwandeln,das sie nichts anhaben?).Ich räusperte kurz und versuchte mich davon zuschleichen doch der Junge hielt mich davon ab:"Wenn du schon so blöd mich begaffst dann sei mal so nett und kauf mir mal was zu essen! "befiehl er mich garstig. Langsam hab ich das Gefühl,das der Kerl mich wütend machen möchte:"Brauchst du Geld? Hier bitte! ich gab ihm etwas Kleingeld damit er essen und trinken kaufen kann und ging einfach weiter.Ich könnte mir schon denken das er dort etwas überrascht rum steht oder schon auf den Weg ist, etwas zu essen zu holen aber das ist mir Wurst egal! Ich hab zumindest eine Wohnung und er kann sich ja wieder in ein Wolf verwandeln (Schließlich haben Wölfe ein Fell! ). Ich bin total hundemüde und muss mich erstmal Zuhause erfrischen (ich klebe vor schwitzen am ganzen Körper)und danach in mein gemütlichen Bett einkuscheln um zu schlafen (hach! So ein Bett ist wirklich praktisch! ).Durch das ganze denken, habe ich garnicht bemerkt, das ich vor meiner Haustür angekommen bin.Hehe diesmal bin ich schlauer und krame direkt in meine Schultasche und siehe da ich hab mein Hausschlüssel sofort gefunden(Memo an mich selbst! Demnächst einfach den Hausschlüssel in den Rucksack verstauen) kaum habe ich den Schlüssel umgedreht bekam ich so ein unwohles Gefühl in meinen Magen (Hilfe !!! ).Ich öffnete ganz sachte die Tür auf und bekam erst einmal ein Schock.